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Perfektion auf ganzer Linie: Protos® - Unical® - Ceramat®

 

Perfektion auf ganzer Linie: Protos® - Unical® - Ceramat®

Die neue, wegweisende Komplettlösung für die vollautomatische Prozeßanalyse. Protos® 3400 (X).

Protos® 3400 (X), das Analysenmeßsystem mit dem modernsten realisierten Gerätekonzept auf dem Markt, ist jetzt auch als Ex-Version verfügbar. Durch die Berücksichtigung sowohl der NAMUR-Empfehlungen als auch der Anwenderforderungen weist dieses System einen zukunftsweisenden Entwicklungsstand bezüglich der Sicherheit, der Zuverlässigkeit und der Funktionsvielfalt auf. Der Einsatzbereich erstreckt sich über praktisch alle Branchen - von der Biotechnologie, Pharma- und Lebensmittelindustrie über die Chemische Industrie und Kraftwerkstechnik bis zur Papier- und Wasser-/Abwasserindustrie.
 
Äußerlich besonders markant ist das robuste Edelstahlgehäuse. Die Geräte sind in zwei Ausführungen erhältlich - entweder mit blanker, polierter Oberfläche oder mit korrosionsfester Pulverbeschichtung. Das spezielle Design mit gerundeten Kanten und die spezielle Gehäusedichtung machen die Reinigung einfach und erlauben den Einsatz in hygienischen Bereichen.
 
Maximale Flexibilität.
Der modulare Aufbau des Protos® 3400 (X) sorgt für hohe Flexibilität und einen immensen Funktionsumfang. Das Protos® 3400 (X) kann vom Anwender optimal und individuell an die jeweilige Meßaufgabe angepaßt oder auch bei Bedarf umgerüstet oder erweitert werden. Zur Auswahl stehen Meßmodule für pH-Wert (Messung mit Glas-, ISFET- oder Emaille-Elektroden), Leitfähigkeit (2-Elektroden, 4-Elektroden und induktiv) und Gelöstsauerstoff sowie Sondermodule für zusätzliche Ausgänge und Regler. Die Module lassen sich im "Plug & Play"-Verfahren im laufenden Betrieb ab- und anstecken, wobei Änderungen der Modulbestückung sofort erkannt werden.
 
Zu den wegweisenden Innovationen gehört neben dem COMPA-Modul für die Anbindung des Protos® 3400 (X) an PROFIBUS PA auch ein PHU-Modul zur Steuerung des neuen automatischen Meß-, Kalibrier- und Reinigungssystems Unical® 9000 (X). Der Meßeingang pH ist gleich auf diesem Modul integriert, so daß zwei Modulsteckplätze für weitere Applikationen frei bleiben.
 
Optimale Steuerung.
Mit dem Unical® 9000 (X) hat Knick eine neue hochmoderne Steuerung zur vollautomatischen pH-Messung inkl. Kalibrierung und Reinigung auch für Anwendungen im Ex-Bereich herausgebracht, die das seit zwei Jahrzehnten führende und außerordentlich bewährte System Unical® 79 ablöst.
 
Unical® 9000 (X) und Protos® 3400 (X) ergeben ein optimales System, das durch modularen Aufbau praktisch an jede Meßaufgabe anpaßbar ist. Das Gehäusekonzept ist geräteübergreifend einheitlich. Prädestiniert für Anwendungen mit hygienischen Anforderungen sind sowohl Protos® 3400 (X) als auch Unical® 9000 (X) in poliertem Edelstahl mit hygienischem Design. Für den Einsatz in aggressiver Atmosphäre sind beide Geräte mit einer beständigen Beschichtung der Stahlgehäuse erhältlich.
 
Minimale Wartung.
Ziel der Unical® 9000 (X)-Entwicklung waren an erster Stelle ein minimaler Wartungsaufwand bei gleichzeitig höchster Sicherheit. Große Wartungsintervalle werden durch die lange Lebensdauer der Komponenten, insbesondere der Pufferpumpen, und den geringen Verbrauch der Betriebsmittel (Pufferlösungen) erreicht. Zahlreiche Sicherheitsfunktionen und die Rückmeldung der tatsächlichen Sondenposition tragen zum unvergleichlich hohen Sicherheitsstand bei. Unical® 9000 (X) erlaubt durch die universelle Sondenwahl den Einsatz in den verschiedensten Branchen. Praktisch alle handelsüblichen Sonden können durch Unical® 9000 (X) gesteuert werden. Besondere Vorteile ergeben sich aber bei Verwendung der neuen Sonde Ceramat® WA 150 von Knick (siehe weiter unten).
 
Klare Strukturen.
Unical® 9000 (X) ist modular und funktional strukturiert. Das Gehäuse enthält die elektronische Steuerung, Filter und Ventile. Die Hilfsenergieversorgung erfolgt durch das Protos®; Anschlüsse für Puffer und Reiniger sind in einem externen Medienanschluß untergebracht. Dieser ist so konstruiert, daß bis zu 3 Pumpen für Puffer oder Reiniger bzw. auch ein Ventil für aggressive Reinigungsmedien verwendet werden können. Durch einfaches Anstecken werden sowohl die Medienanschlüsse als auch die elektrischen Verbindungen für die Füllstandsmessung hergestellt. Die Ergebnisse sind ein extrem einfaches Handling sowie die aufgeräumte Schlauch- und Kabelführung - umständliche Verschlauchung und Verkabelung ist nicht mehr notwendig.
 
Radikale Sparsamkeit. Durch die Verwendung einzelner Pumpen können die Medien getrennt bis zur Sonde geführt werden. Die Folge ist ein äußerst geringer Medienverbrauch und eine Erhöhung der Sicherheit, da die Schläuche nicht bei jedem Pumpvorgang freigespült werden müssen und eine Rückvermischung der Medien ausgeschlossen ist. Da jede Pumpe nur ein Medium zu fördern hat, können die Pumpen einfacher konstruiert werden, die Lebensdauer wird erheblich erhöht und der Wartungsaufwand in gleichem Maße verringert. Die neuartigen Pumpen sind mit einer zuverlässigen Füllstandsmessung ausgestattet, die nicht nur eine digitale Aussage "Pufferflasche leer" liefern, sondern auch analog den Füllgrad erfassen. Ein externes von Unical® angesteuertes Ventil ermöglicht beispielsweise die Dampf-Sterilisation der Sonde.
 
Beispielhafte Funktionalität.
Zu der umfangreichen Sicherheitsausstattung zählt die im Service-Schalter integrierte optische Rückmeldung der tatsächlichen Sondenposition. D. h. nicht mehr die Stellung des Service-Schalters (wie bis jetzt üblich), sondern helle Leuchtdioden dienen der Meldung. Bei herkömmlichen Sondensteuerungen konnte es vorkommen, daß der Service-Schalter betätigt wird, also z. B. von "Messen" auf "Service" geschaltet wird, die Sonde aber nicht fährt.
Manipulationen an der Sonde führten dann unter Umständen zu einem Unfall. Ein vorgeschaltetes Sicherheitsventil mit Drucküberwachung und Rückmeldung sowie die Leckage-Überwachung "Wasser Stopp" im Unical®-Gehäuse sorgen für zusätzliche Funktionssicherheit.
Zustandsmeldungen (Sondenposition, Puffervorrat etc.) des Unical® 9000 (X) werden als Netzdiagramm - ähnlich der Sensor-Netzdiagramme z. B. für pH-Sensoren - im Protos® synchronoptisch dargestellt. Ein hervorragendes Beispiel für das optimale Zusammenspiel der Komponenten Protos® und Unical®.
Es besteht aber auch die Möglichkeit, Unical® ohne Protos® zu betreiben, z. B. an einer SPS.
 
Keramische Härte.
Die neue Fernkalibriersonde Ceramat® WA 150 zeichnet sich durch ihre keramische Dichteinheit aus. Das macht sie besonders geeignet zum Einsatz in schwierigen Prozessen, in denen standardmäßige O-Ring-Abdichtungen z. B. bei Verschiebesonden bisher versagten.
Insbesondere Messungen in chemischen Prozessen mit Feststoffanteilen oder Verschmutzungen sowie in klebrigen und breiigen Prozessen der Lebensmittelindustrie sind jetzt praktisch problemlos möglich.
Die innere Spülung der Fernkalibriersonde befähigt sie zudem für den Einsatz in sensiblen Prozessen mit hohem Sicherheitsbedarf und mit chemisch aggressiven Medien. Die Kalibrierkammer ist in der keramischen Dichteinheit integriert; bewegt wird die Dichteinheit durch einen pneumatischen Antrieb.
 
Ceramat® ist mit einer doppelten Barriere zum Prozeß ausgerüstet. Die keramische Dichteinheit stellt ohne Antrieb bei geschlossenen Dichtscheiben die erste Barriere zum Prozeß dar - d. h. der Antrieb (inklusive Sensor) kann bei geschlossenen Dichtscheiben einfach während des Prozesses ausgetauscht werden. Bei montiertem Antrieb bildet dieser die zweite Barriere zum Prozeß; der Raum zwischen den beiden Barrieren kann gespült werden.
 
Doppelte Sicherheit.
Der Antrieb besteht aus einem Drehzylinder, einem Hubzylinder, diversen Ventilen, mechanischen Verriegelungen und der Sensorhalterung. Zwei Bewegungen, eine Drehung zum Öffnen der keramischen Dichtscheiben und eine Hubbewegung, die den Sensor in den Prozeß bringt, folgen aufeinander. Die Zwangsläufigkeit wird durch pneumatische und mechanische Verriegelungen sichergestellt, das bedeutet doppelte Sicherheit. Zudem werden die Endlagen der Sondenbewegung elektrisch erfaßt.
Die Kontakte arbeiten berührungslos und daher verschleißfrei und benötigen keine Justierung. Im Fehlerfall, z. B. durch Versagen der Ventile, sorgt die mechanische Verriegelung für ein sofortiges Blockieren des Antriebs. Die dann fehlende Endlagenrückmeldung wird als Fehlfunktion von der Steuerung Unical® 9000 (X) erkannt. In der Stellung "Kalibrierung/Service" - wenn der Sensor sich in der Kalibrierkammer befindet - ist die Sonde mechanisch blockiert, so daß die keramische Dichteinheit nicht versehentlich geöffnet werden kann (z. B. bei einem Sensorwechsel).
 
Ceramat® ist mit unterschiedlichen Prozeß-Adaptionen lieferbar. Neben verschiedenen Flanschausführungen kann die Fernkalibriersonde erstmalig auch als Eintaucharmatur ab DN 120 eingesetzt werden.

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